KINO IM DIALOG // L’CHAIM – AUF DAS LEBEN // DO 03.09. // 20.00

Bevor er zum erfolgreichen Geschäftsmann in New York und professionellen Schachspieler in St. Tropez wurde, hatte Chaim Lubelski bereits ein ziemlich wildes Leben geführt. Vom Hippiedasein bis zum Dealer in Deutschland, Paris, London und Afghanistan hat er nichts ausgelassen.
Als plötzlich seine Mutter krank wird und Hilfe benötigt, entscheidet sich der jährige mit ihr in Antwerpen zusammenzuziehen.
Er pflegt sie hingebungsvoll, versucht wo er nur kann ihren Schmerz zu lindern und hat offene Ohren und Mitgefühl für ihre leidvolle Biografie als Holocaust Überlebende.
Das gemeinsame Leben der beiden ist von Zärtlichkeit, liebevollen Sticheleien und Humor geprägt. Mit großer Nähe begleiteten wir ihren Alltag, teilen ihre Gedanken und ihr Lachen.
Ein bewegender Dokumentarfilm über eine faszinierende, charismatische Persönlichkeit, deren Name auch einen Wunsch beinhaltet: L’Chaim! Ein Film als ein Hoch auf das Leben.

DO 03.09.2015 // 20.00 // KINO IM DIALOG
L’CHAIM – AUF DAS LEBEN
VON ELKAN SPILLER // DE 2014 // 92 MINUTEN

ZU GAST:
PROTAGONIST CHAIM LUBELSKI & REGISSEUR ELKAN SPILLER

TICKETS

RZ_Siegel_FBW_BW„L’CHAIM – AUF DAS LEBEN! ist ein Film von großer Integrität, der einen tiefen Einblick in ein singuläres Schicksal erlaubt, das gleichzeitig ein Massenschicksal ist. Er lässt mitfühlen mit den Überlebenden des Holocaust und zeigt die Wurzellosigkeit der nachfolgenden Generation, die vom Trauma der Eltern und Großeltern geprägt ist. Dabei macht er nachvollziehbar, dass Menschen, die ihre Angehörigen und ihre Heimat verloren haben, ihre Zuflucht, Stärke und Verpflichtung in der Familie sehen – ein Thema, welches in Film und Forschung bisher nur unzureichend behandelt wurde.“ Filmbewertungsstelle

SONDERPROGRAMM: ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN

Zweieinhalb Jahre nach seinem Tod im Februar 2013 veröffentlicht Dropout-Cinema Aleksei Y. Germans letzten Film, dessen finale Fassung er nicht zu sehen bekam.

DER FILM Eine Gruppe Historiker wurde auf einen fremden Planeten entsandt, der der Erde in seiner Entwicklung um 800 Jahre hinterher ist.
In der Hoffnung, in dieser mittelalterlichen Zivilisation die Geburt einer Renaissance hautnah miterleben zu können, mischen sich die Forscher unbemerkt als adlige Nachkommen lokaler Gottheiten unters Volk, um die dortigen Ereignisse aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen.
Ihre oberste Direktive dabei lautet: Bleibe unerkannt und neutral, greife niemals in das Geschehen ein und töte unter keinen Umständen einen Planetenbewohner. So weit, so gut. Doch als in der Stadt Arkanar graue Truppen plötzlich ein blutiges Pogrom gegen Gelehrte und Bücherfreunde starten, nimmt die Geschichte mit einem Mal einen völlig unerwarteten Verlauf.
Don Rumata, der vor Ort das Treiben hautnah miterlebt, fällt es dabei zunehmend schwerer, dem brutalen Gemetzel einfach nur tatenlos zuzusehen. Doch was tun als ein Gott, dem die Hände gebunden sind?
Jedes Detail des Films entstand unter dem Vorsatz: Alles oder nichts. Zum Beispiel wurden die Schwerter im Film exakt auf dieselbe Weise hergestellt wie vor 700 Jahren. Das Leben einer mittelalterlichen Stadt wurde bis ins kleinste Detail rekonstruiert. Derartige Filme werden heute nicht mehr gemacht. Und es ist auch ziemlich fraglich, ob es in Zukunft noch einmal so einen Film geben wird. Er bildet die Spitze des Anti-Studio-Filmemachens. Die Autoren gingen nicht den geringsten Kompromiss ein. Dieser Film ist ein Zeichen des Trotzes wider die abgebrühte moderne Filmindustrie, wider die allgemeine Vorstellung davon, wie ein Film sein sollte, und wider ein vereinfachtes Bild von der Welt.
Aleksei German Jr.

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DER REGISSEUR Im modernen Kino gibt es nur wenige Regisseure, die sich mit Aleksei German messen lassen können – er gilt als einer der bedeutendsten russischen Filmemacher, als einer, der das Konzept von Kino revolutioniert hat. Seine außerordentliche künstlerische Integrität als Filmemacher, die ihn auf eine Stufe mit großen Meistern wie Andrej Tarkovski und Stanley Kubrick stellt, und die Übergriffe der sowjetischen Zensur, die regelmäßig die Veröffentlichung seiner Filme verhinderte, führten dazu, dass German nur fünf Spielfilme drehte.
Sein letzter Film ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN, dessen Fertigstellung er leider nicht mehr erlebte (er starb kurz vor Abschluss der finalen Schnitt- und Tonmischung), bildet sein Opus Magnum. Bereits 1964, kurz nach der Veröffentlichung des Romans der Strugatzki-Brüder (die auch die literarische Vorlage zu Tarkovskis STALKER lieferten), spielte er schon mit dem Gedanken einer Verfilmung des Stoffes. Doch es sollte noch 24 Jahre dauern, bis er dieses Projekt tatsächlich anging, mit der erklärten Absicht: „Mich interessiert weiter nichts mehr als die Möglichkeit, eine Welt, eine gesamte Zivilisation von Grund auf aufzubauen.“ Damit begann die Arbeit an einem Projekt, das in seinem Ausmaß in der Kinogeschichte seinesgleichen suchen dürfte: Gedreht wurde von Herbst 2000 bis August 2006 – so lange, dass einige der Darsteller aufgrund ihres Alters inzwischen verstorben waren – , gefilmt wurden überwiegend lange, komplizierte Plansequenzen, es wurden eigens Burgen in der Nähe von Prag und in den Lenfilm-Studios errichtet und die Postproduktion zog sich mehr als fünf Jahre hin. Als German dann am 21. Februar 2013 starb, glaubte kaum noch jemand an die Fertigstellung des Films, doch zu diesem Zeitpunkt fehlten nur noch wenige Kleinigkeiten in der Nachvertonung und im Schnitt. Nach Abschluss dieser Arbeiten, die seine Frau Svetlana Karmalita und sein Sohn Aleksei German Jr. nach seinen Vorgaben umsetzten, feierte ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN schließlich am 13. November 2013 auf dem Filmfestival in Rom seine Weltpremiere.

Es ist schon erstaunlich, wie uns die Kunst des Filmemachens langsam abhanden kommt, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Sieht man sich z.B. die Szene des weinenden Kaidanovski aus Stalker an, erkennt man sofort, wie großartig sie inszeniert wurde. Weder zeitgenössische russische noch amerikanische Filme können dieses Niveau erreichen. Film ist inzwischen nur noch etwas für Leute, die zu faul sind, das Buch zu lesen, und deshalb werden ihnen die Inhalte dieser Bücher von Schauspielern vorgesagt. Film ist eine heilige Kunst. Sie wird gerade von faulen Leuten mit leeren Augen an sich gerissen, die sich ihre Augen auch noch die ganze Zeit dabei zuhalten. Das größte Problem ist aber, dass kluge Zuschauer immer seltener geworden und immer schwerer zu finden sind.“
Aleksei Y. German

DER ROMAN Die Brüder Arkadij und Boris Strugatzki zählen zu den wichtigsten Vertretern der sowjetischen Phantastik. Ihre zwischen 1959 und 1990 entstandenen 22 Romane erreichten allein in der ehemaligen Sowjetunion eine Auflage von über 50 Millionen. Neben dem 1964 erschienen Roman „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ ist sicherlich der 1971 erschienene Roman „Picknick am Wegesrand“ durch die Tarkowski Verfilmung unter dem Titel „Stalker“ ihr international bekanntestes Werk.
Nach Anfangs eher euphorisch optimistischen Erzählungen, geprägt durch den Aufbruch ins Weltall in Ost und West, waren die Romane wie „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ durchzogen von mehr oder weniger versteckter Kritik am real existierenden Sozialismus in der Sowjetunion. So waren die Werke der Brüder, ähnlich wie die Filme von Aleksei German, ständiger Zensur ausgesetzt und warteten Monate oder Jahre auf ihre Veröffentlichung. Schon bald nach der Veröffentlichung von „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ interessierte sich Aleksei German für die Verfilmung des Stoffs, die er aber nicht realisieren konnte. Mitte der achtziger Jahre, der Phase der Perestroika, wollte German erneut Anlauf nehmen, da nahm sich Peter Fleischman in der ersten westdeutsch/sowjetischen Koproduktion des Stoffs an und veröffentlichte 1989 den Film „Es ist nicht leicht ein Gott zu sein“.
Mitte der Neunziger nahm dann die Verfilmung durch Aleksei German, dem bekunden nach mit dem wohlwollen von Boris Strugatzki, endlich formen an.

SO 06.09.2015 // 14.00 TICKETS
MO 07.09.2015 // 20.15
TICKETS
ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN
VON ALEKSEI GERMAN // RU 2013 // 170 MIN. // FSK 18

PRESSESTIMMEN

Im Vergleich zu Germans Obsessionen wirken die Filme Quentin Tarantinos zweifellos wie Märchenfilme von Walt Disney.“ Umberto Eco

Ein Film, der in seiner existenziellen Wüstheit und puren physischen Wucht vollkommen ohne Vergleich ist (…) Man schaut ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN, als würde einem unablässig gegen den Augapfel geschlagen.“ Critic.de

Ein unglaubliches Monster von einem Film. (…) Man kann Alexei Germans Opus Magnum als nichts anderes bezeichnen als ein visionäres Meisterwerk.“ Kino-zeit.de

Lässt GAME OF THRONES wie RITTER AUS LEIDENSCHAFT und David Lynchs DUNE wie RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER aussehen.“ Indiewire

Ein großartig aussehendes Fest barbarischer Abscheulichkeiten (…) Viele Bilder und Szenen werden euch lange danach noch verfolgen.“ Twitch

Schwarz-weiß, wunderschön, genial und wie eine Botschaft aus einer anderen Zeit.“ Olaf Möller – Cinema Scope

Kino im Dialog SPEZIAL – Kino Global

Im Rahmen des bekannten und seit fünf Jahren etablierten Fromats KINO IM DIALOG* präsentieren das Apollo Kino&Bar und Terre des Hommes Aachen in einer losen Form Filme die Menschen mit entwicklungspolitischen Themen bekannt machen. In diesem Rahmen werden zusätzlich themenspezifisch Referenten und weitere Organisationen eingeladen um das kulturelle Angebote mit entwicklungspolitischem Fachwissen zu ergänzen. Das Projekt möchte wie auch schon im Ausgangsformat KINO IM DIALOG einen Diskurs verankern. Sein Ziel sind engagierte Diskussionen, die dem Publikum eine Meinungsbildung und neue Einsichten ermöglichen.

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.
Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.

DI 08.09. // 20.00
BOTTLED LIFE – DIE WAHRHEIT ÜBER NESTLÉS GESCHÄFTE MIT DEM WASSER
VON URS SCHNELL // CH/DE 2012 // 94 MINUTEN

TICKETS

madiba
Nelson Mandelas Botschaft von Freiheit, Vergebung und Versöhnung inspiriert Menschen weltweit. Vor genau 20 Jahren geht er 1994 als erster demokratisch gewählter Präsident Südafrikas in die Geschichte ein – das offizielle Ende der Apartheid. Wie für viele andere Südafrikaner war Nelson Mandela auch für den Regisseur Khalo Matabane ein Jugendheld. Stark und zum Kampf bereit, so hatte er ihn sich in seiner Kindheit, als Mandela im Gefängnis war, vorgestellt. Als er endlich entlassen wurde und zum Staatsmann aufstieg, erschien er ihm allzu zerbrechlich und gütig. Wo war seine Wut? Stattdessen hielt Mandela ganz Südafrika dazu an, den Tätern des Apartheidregimes zu vergeben.
Ist Nelson Mandela mit seiner Politik der Vergebung und Versöhnung zu weit gegangen? Hat er Entscheidungen getroffen, die heute zu noch mehr Ungleichheit und Armut geführt haben? Oder konnte er gar nicht anders handeln? Mit diesen Fragen im Kopf reist Regisseur Khalo Matabane kurz vor Mandelas Tod um die Welt und interviewt internationale wichtige Persönlichkeiten wie den Dalai Lama, Joachim Gauck, Henry Kissinger, Colin Powell, Peter Hain, Albie Sachs oder Ariel Dorfman. Mit seinem Dokumentarfilm zeichnet Matabene ein differenziertes Porträt seines Kindheitshelden. Keine unumstößliche Wahrheit, sondern die Geschichte eines großen Mannes mit allen Ecken und Kanten. Ein persönlicher und ehrlicher Dokumentarfilm, der neue Debatten eröffnet.

SA 05.12. // 20.00
MADIBA – DAS VERMÄCHTNIS DES NELSON MANDELA
VON KHALO MATABANE // DE/ZA 2014 // 90 MINUTEN

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Kino im Dialog: Voll Paula // 20.09. // 20.15

Das Leben von Paula, Louise, Max, Randolf und Donnie gerät aus den Fugen. Liebes- und Karriereaussichten eröffnen sich. Doch es kommt anders als erwartet und das Ende könnte auch wieder der Anfang sein …

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SO 20.09.2015 // 20.15 // KINO IM DIALOG – JUNGER DEUTSCHER FILM
VOLL PAULA
VON MALTE WIRTZ // DE 2014 // 82 MINUTEN

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ZU GAST:
DARSTELLER EVA LUCA KLEMMT, SEBASTIAN KOLB, KARMELA SHAK
REGISSEUR MALTE WIRTZ

Eine hintersinnige Komödie” Kölner Stadt-Anzeiger
Voll Paula! wirft einen komödiantischen Blick auf den Lauf des Lebens” moviepilot.de
Eine gelungene Komödie aus unserer Zeit” Westdeutsche Zeitung

 

Bollywood-Event: WELCOME BACK (OmU)

Uday Shetty und Majnu Bhai, die Hauptdarsteller des Films “WELCOME”, haben das Gangstermilieu verlassen und sind jetzt große Geschäftsmänner. Zwei Frauen, Chandni und Maharani, die als Prinzessin und Königin von Nazafgardth auftreten, kommen in ihr Leben; Chandni ist die neue Geliebte in Uday Shettys und Majnus Leben und beide Freunde träumen davon, sie so schnell wie möglich zu heiraten. Appa – Udays Vater spielt den Spielverderber, indem er eine weitere Tochter namens Ranjana aus seiner dritten Ehe mit ins Spiel bringt.

Er bittet Uday Shetty, sie mit jemanden aus einer guten Familie zu verheiraten. Maharani stellt eine Bedingung: erst nachdem seine Schwester verheiratet ist, wird Chandni eine der beiden heiraten. Jetzt beginnt die Suche nach einem passenden Mann für Schwester Ranjana. Ihnen fällt Dr. Ghungroo ein, der eventuell einen weit entfernten Verwandten aus seiner großen Familie haben könnte, da ihnen bereits seine Referenzen bekannt sind.

Und wie es das Schicksal so will, erzählt Dr. Ghungroo’s Frau Supriya ihrem Ehemann von Ajay – der erwachsene Sohn aus einer früheren Ehe. Das sind schockierende Neuigkeiten für Dr. Ghungroo. Als UdayShetty und Majnu von Dr. Ghungroos Sohn erfahren, preisen sie sich glücklich, da es keine bessere Familie wie die von Dr. Ghungroos geben könnte …

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… Uday Shetty und Majnu bringen ihre Ehe in Ordnung und denken, dass Ajay ein anständiger Junge ist. Allerdings wissen sie nicht, dass Ajay ein kluger Typ von der Straße ist ist und der bekannter Bhai in Mumbai, Dr. Ghungroo, ist schockiert und befürchtet, dass wenn Uday Shetty und Majnu die Wahrheit über Ajay herausfinden, nämlich dass er ein Bhai ist, sie Dr. Ghungroos Knochen brechen werden.

Ajay verliebt sich in Ranjana und umgekehrt. Ihre Brüder erlauben ihnen jedoch die Hochzeit nicht, nachdem sie die Wahrheit über Ajay erfahren. Ajay, der in Ranjana verliebt ist, verweigert allerdings, sie zu verlassen. Uday Shetty und versuchen allerhand Tricks, um sie zu trennen, aber ohne Erfolg.

Also entscheiden sie sich dazu, den mächtigen Don Wanted Bhai aus dem Gangstermilieu um Hilfe zu bitten, deren Sohn Honey baba sich bereits auf den ersten Blick in Ranjana verliebt hat. Jetzt sind sowohl Uday Shetty und Majnu in der Klemme, Gunda und Bhai, der eine ein Drogenhändler und der andere ein Frauenheld, und der Sohn des gefährlichsten Gangsters Don Wanted Bhai. Uday Shetty und Majnu versuchen alles Mögliche, um ihre Schwester aus den Fängen von Don’s Sohn zu befreien, aber es gelingt ihnen nicht. Also akzeptieren sie schließlich Ajay, den wahren Liebhaber ihrer Schwester. Trotz allem Widerstand rettet Ajay Ranjana aus den Fängen des allmächtigen Don WantedBhais und seines Sohnes, was den Höhepunkt dieser unglaublichen Sage bildet.

SO 13.09.2015 // 14.00
WELCOME BACK (OMU)
IN 2015 // VON ANEES BAZMEE // MIT: JOHN ABRAHAM, ANIL KAPOOR KHAN, … // 145 MIN.

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KINO IM DIALOG – VORPREMIERE // DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER

Nach der Weltpremiere auf dem Filmfestival in Locarno im August und der Deutschlandpremiere am 22.09.2015 in Essen wird Lars Kraume seinen Film am Mittwoch, 23.09.2015 im Apollo Kino&Bar Aachen persönlich vorstellen.

DER FILM Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg Schüttauf) behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

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ÜBER DEN FILM Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitzprozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Doch erst nach seinem Tod wurde sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns bekannt. Grimme-Preisträger Lars Kraume (DIE KOMMENDEN TAGE) zeichnet mit DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück. Burghart Klaußner (ELSER, DAS WEISSE BAND) verkörpert den Titelcharakter kongenial bis in die feinsten Details von Mimik und Gestik. Für die weiteren Rollen in seinem packenden, dichten Portrait der jungen BRD versammelte Lars Kraume mit Ronald Zehrfeld (BARBARA), Sebastian Blomberg (ZEIT DER KANNIBALEN), Lilith Stangenberg (DIE LÜGEN DER SIEGER) und Jörg Schüttauf (SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE) ein hochkarätiges deutsches Schauspieler-Ensemble.

MI 23.09.2015 // 18.00 // KINO IM DIALOG – VORPREMIERE
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER
VON LARS KRAUME // DE 2014 // 105 MINUTEN
ZU GAST:
REGISSEUR LARS KRAUME

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KINO IM DIALOG – VORPREMIERE // LANDRAUB

Kaufen sie Land. Es wird keines mehr gemacht
Mark Twain

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Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Wenn wir den Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstört.
LANDRAUB portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen.
LANDRAUB erzählt in großen Bildern von den Folgen. Die Böden werden für GPS-gesteuerte Maschinen im großen Stil eingeebnet, der Verbrauch an Wasser, Chemie und Energie ist in der Agrarindustrie enorm. Für jede eingesetzte Energieeinheit können bei der industriellen Landwirtschaft nur drei Energieeinheiten geerntet werden, bei der kleinbäuerlichen dagegen sieben mal mehr – 23 Energieeinheiten.
LANDRAUB zeigt die Dimensionen. Eine Fläche halb so große wie Europa wurde bereits aufgekauft, die Bauern und indigenen Völker mussten weichen. Statt Nahrung für die Region anzupflanzen, wird im großen Stil für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert.
LANDRAUB erzählt, was das mit uns zu tun hat. Es sind Programme der EU, die zu Mega-Plantagen für die Biosprit-Erzeugung und zur Zuckerproduktion führen. Und es sind Entwicklungshilfe-Gelder aus Österreich, mit denen Super-Reiche ihre Investitionen absichern.
LANDRAUB wühlt auf, macht nachdenklich und animiert zum aktiven Tun. Der Widerstand gegen „Landgrabbing“ wird kräftiger und lauter.

FR 25.09.2015 // 20.15 UHR // KINO IM DIALOG – VORPREMIERE
LANDRAUB
VON KURT LANGBEIN // AT 2015 // 95 MIN. // FSK 0

ZU GAST: KURT LANGBEIN (REGISSEUR), CHRISTIAN BRÜSER (AUTOR & CO-REGISSEUR), KERSTIN LANJE (EXPERTIN FÜR WELTHANDEL UND ERNÄHRUNG BEI MISEREOR)

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PARTNER
MISEREOR
EINE WELT FORUM AACHEN E.V.

LEBENSWERT(E) – FILMREIHE ZUM JAHR DER ORDEN

Tanzende Nonnen und singende Ordensbrüder – spätestens seit Kinofilmen wie „Sister Act“ hat wohl jeder eine fiktive Vorstellung davon, wie der Alltag im Klosterleben aussieht. Dennoch bleibt ein Leben unter dem Versprechen von Keuschheit, Armut und Gehorsam für viele ein Mysterium.

Mit dem Film „Von Menschen und Göttern“ startet am 29. März 2015 um 20:15 Uhr die Kinoreihe Lebenswert(e). Jeweils am letzten Sonntag im Monat geben bis Februar 2016 Filme Einblicke in das Ordensleben. Mal ernst, mal nachdenklich oder auch heiter. Für Interessierte beginnt um 20 Uhr eine Einführung in die Thematik.

Die Filmreihe ist eine Kooperation des Ordensbüros im Bistum Aachen und dem Apollo Kino & Bar. Sie ist Teil verschiedener Aktionen im Jahr der Orden – einer Initiative von Papst Franziskus. Die katholischen Ordensleute weltweit wollen das Jahr zur Begegnung, auch gerade jenseits von Klostermauern und kirchlichen Grenzen nutzen, um sich den Menschen in ihrem Lebensumfeld vorzustellen.

Wie lebt ein Mönch? Was betet eine Nonne? Und ist der Alltag im Kloster vielleicht gar nicht so anders als das Leben vor den Klostermauern? Zwischen Kempen am Niederrhein und Dahlem in der Eifel, zwischen Aachen und Düren, Mönchengladbach und Krefeld leben Menschen unterschiedlichsten Alters in den verschiedenen Ordensgemeinschaften. Manche leben ein striktes Gebetsleben, andere setzen soziale und caritative Schwerpunkte in ihrem Dienst und Leben. Ob Benediktiner, Franziskanerinnen, Trappisten oder Klarissen – jede Gemeinschaft hat ihr eigenes Charisma und ihre eigene Aufgabe in der Welt.

SO 29.03.2015 // 20.00 UHR
VON MENSCHEN UND GÖTTERN
FR2010 // von Xavier Beauvois // 120 Min.

SO 26.04.2015 // 20.00 UHR
PHILOMENA
GB 2013 // von Stephen Frears // 100 Min.

ZUSATZTERMIN
SO 17.05.2015 // 14.00 UHR

SILENTIUM – VOM LEBEN IM KLOSTER
DE 2015 // von Sobo Swobodnik // 84 Min.

SO 31.05.2015 // 20.00 UHR
JENSEITS DER HÜGEL
FR/BE/RO 2012 // von Cristian Mungiu // 150 Min.

SO 28.06.2015 // 20.00 UHR
VISION – AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD …
Deutschland, Frankreich 2009. Regie: Margarethe von Trotta

SO 26.07.2015// 20.00 UHR
IDA
PL/DK 2013 // Paweł Pawlikowski // 80 Min.

SO 30.08.2015 // 20.00 UHR
DIE NONNE
FR/DE/BE 2013 // von Guillaume Nicloux // 110 Min.

SO 27.09.2015 // 20.00 UHR
DER NAME DER ROSE
DE/FR/IT 1986 // von Jean-Jacques Annaud // 130 Min.

SO 25.10.2015 // 20.00 UHR
METEORA
GR/DE/FR 2012 // von Spirso Stathoulopoulos // 90 Min.

SO 29.11.2015 // 20.00 UHR
DEAD MAN WALKING
US 1995 // von Tim Robbins // 120 Min.

SO 27.12.2015 // 20.00 UHR
DIE SPRACHE DES HERZENS
FR 2014 // von Jean-Pierre Améris // 95 Min.
barrierefrei Fassung mit UT für Hörgeschädigte // Einführung mit Gebärdendolmetscher

SO 31.01.2016 // 20.00 UHR
GLAUBENSFRAGE
US 2008 // von Jean Patrick Shanley // 105 Min.

SO 28.02.2016 // 20.00 UHR
SISTER ACT
US 1992 // von Emile Ardolino // 100 Min.

anders-als-du-glaubst.de
EINE KOOPERATION DES ORDENSBÜROS IM BISTUM AACHEN UND DEM APOLLO KINO & BAR

Kino on Demand – JETZT ONLINE

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Das Lieblingskino auf dem Fernseher, dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer: Mit Kino on Demand bieten Ihnen die Kinos neben dem regulären Kinoprogramm Filme für zu Hause. Dazu gehören aktuelle Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt werden, Klassiker, Publikumslieblinge oder Werkschauen großer Regisseure.
Ist es nicht trotz Kino on Demand schöner, Filme im Kino anzuschauen?
Es gibt keine schönere Art Filme anzuschauen als im Kino. Das wird selbstverständlich auch mit Kino on Demand so bleiben. Vielmehr bietet sich dem Publikum ein größeres Programmangebot des Lieblingskinos.

AB SOFORT FINDEN SIE UNSER ON-DEMAND PROGRAMMANGEBOT UNTER: APOLLO-AACHEN.DE/KOD

Anfallende Ausleihgebühren können online gezahlt werden, oder per Gutscheincodes, die an der Kinokasse erhältlich sind. Noch Fragen?

SNEAK PREVIEW // 02.09.2015 // 22.15

Im Sinne der traditionellen Sneak Preview spielt das Apollo Kino&Bar seit Mittwoch, den 06. Januar 2010 einmal im Monat Filme vor deren offiziellen Bundesstart, ohne dass die Gäste wissen welchen Film sie sehen werden.
Üblich für Sneak Previews, wie sie in Deutschland seit Anfang der 90er Jahre angeboten werden, sind neben dem geringen Eintrittspreis auch die Verlosung von Werbematerial und/oder anderen Preisen.
In unserem Fall nimmt jeder Besucher mit seinem Ticket, zum Preis von 4,50 €, automatisch an der Verlosung von 1×2 Kinofreikarten teil.
Selbstverständlich bleiben wir auch in diesem Rahmen unserem Programm treu und bemühen uns den kulturellen Anspruch der Filme zu wahren. In diesem Kontext behalten wir uns vor selbstverständlich auch immer wieder Originalversionen bzw. Originalversionen mit Untertiteln zu zeigen.

**SNEAK PREVIEW**

SNEAK-ARCHIV
1. Apollo Sneak-Tag
Looking for Eric, Eine Perle Ewigkeit, Das gelbe Segel
Reguläre Sneak
01/2010 Die Schachspielerin
02/2010 An Education
03/2010 Ajami
04/2010 Das Bildnis des Dorian Gray
05/2010 Snowmansland...

Spielzeiten:

Do. 27.08. Fr. 28.08. Sa. 29.08. So. 30.08. Mo. 31.08. Di. 01.09. Mi. 02.09.
- - - - - - 22.15

TICKETS BUCHEN

FSK: 18 • Länge: ? Min.


CINÉFEÊTE 16 // 23. – 27.11.2015

Die Cinéfête gastiert vom 23.11. – 27.11.2015 zum neunten Mal in Aachen und ist eine Kooperation zwischen dem Deutsch-französischen Kulturinstitut Aachen und dem Apollo Kino & Bar.

Cinéfête ist ein französisches Filmfestival für Kinder und Jugendliche, das jedes Jahr auf Tournée durch Deutschland geht. In über 100 großen und kleinen deutschen Städten können Schüler aller Jahrgangsstufen je eine Woche lang französische Filme im Original mit Untertiteln sehen. Der Kinobesuch ist Teil des Französischunterrichts, der mit Hilfe pädagogischer Dossiers vor- und nachbereitet wird.

Mit jährlich über 100.000 Zuschauern und über 120 beteiligten Kinos zählt Cinéfête zu den größten Schulfilminitiativen Deutschlands. Das Festival wurde im Jahr der Sprachen 2000 von der Französischen Botschaft ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der 16 Kultur- und Bildungsminister Deutschlands.

Informationen und Formulare:

MATERIAL ALLGEMEIN
Offizielle Internetpräsenz [link]
Die Filme der CF 16 [link]
Die Filme der CF 16 [PDF]
Das kleine Filmlexikon [PDF]
Pädagogische Dossiers für Lehrer [link]

MATERIAL AACHEN
Spielplan Apollo Kino&Bar Aachen (PDF)
Anmeldeformular & Leitfaden (PDF)
Anmeldeformular, Leitfaden & Lehrerfragebogen (PDF)
Lehrerfragebogen (PDF)
ALLE DOKUMENTE (PDF)

Privatpersonen sind zu, den im Programm (VÖ 16.11.2015) veröffentlichten, Vorstellungen gegen einen Eintrittspreis von 4,00 € herzlich willkommen.

 

TICKETS BUCHEN
Kino on Demand - Aachen
L-CHAIM
APOLLO KINO&BAR
PONTSTRASSE 141-149
52062 AACHEN
FON: 0241 900 84 84

EINTRITTSPREISE&ÖFFNUNGSZEITEN
SÄLE // GASTRO
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