KINO IM DIALOG SPEZIAL INTERKULTURELLE WOCHE 2016

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Die Interkulturelle Woche bietet die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und die Einwanderungsgesellschaft in all ihren Facetten zu erleben, gute Erfahrungen wie Konfliktlösungen auszutauschen und für eine menschenfreundliche Gesellschaft zu streiten.
Dies zum Anlass zeigen die Partner Apollo Kino & Bar und Bistum Aachen den Film NUR WIR DREI GEMEINSAM.

MO 03.10.2016 // 18.00
NUR WIR DREI GEMEINSAM // KINO IM DIALOG SPEZIAL

FR 2015 // FSK 12 // 103 MIN. // VON KHEIRON // MIT: KHEIRON, LEÏLA BEKHTI, GÉRARD DARMON, …

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MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON:
AMNESTY INTERNATIONAL E.V. – BEZIRK AACHEN, SAVE ME! – AACHEN SAGT JA!, Flüchtlingsarbeit im Bistum Aachen, ENGAGEMENT GLOBAL GGMBH / KINO GLOBAL, KATHOLISCHE HOCHSCHULGEMEINDE, …
Die Unterstützer stehen an Infoständen vor und nach dem Film zum offenen Gespräch zur Verfügung.

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Sondervorstellung STEPPING FORWARD // REGIEBESUCH

Zwischen dem Afrikanischen und Europäischen Festland liegt Malta. Ein kleiner Inselstaat im Mittelmeer, das Tor zur Europäischen Union. Millionen von Migranten versuchen jährlich Fuß auf einen europäischen Mitgliedstaat zu setzen, in der Hoffnung auf Asyl und einen Neubeginn fernab von Krieg, Hunger und Verfolgung.

Stepping Forward portraitiert eine Nation im Zwiespalt. Der Inselstaat möchte den Fliehenden Asyl und Obhut gewähren, sie allerdings dauerhaft aufzunehmen und in die Gesellschaft zu integrieren – davor zögern Gesellschaft und Politik. Der Ruf nach einer starken Europäischen Union, die gleichmäßig aufnimmt und die „Last“ gemeinsam trägt, bleibt jedoch ungehört. Während Malta es ablehnt dauerhafte Integration zu ermöglichen, haben viele schon damit begonnen ihr Leben auf der Insel aufzubauen. In diesem Rahmen treffen wir auf drei Personen, die auf unterschiedliche Weise damit begonnen haben für ihr Leben zu kämpfen: Ali, ein junger Mann aus Somalia, gut integriert in der maltesischen Gesellschaft, versucht mit seiner Frau zusammen zu kommen. Seine einzige Chance besteht darin im UN-Umsiedlungsprogramm aufgenommen zu werden.

Konate aus Mali, sein Asylantrag wurde abgelehnt und doch lebt er seit 10 Jahren auf der Insel. Er kämpft für die Rechte derer, die vom Gesetz abgelehnt wurden und gründete die erste Organisation, die nur aus Afrikanern besteht. Und Naima, eine junge Frau aus Somalia, die dem Grauen des Bürgerkriegs entkam, um ein besseres Leben für ihre Tochter und Mutter zu finden, die sie in Mogadishu zurücklassen musste.

Die Geschichte der Nation Malta führt uns vor Augen vor welcher humanitären Herausforderung Europa heute steht: wie viele Menschen lassen wir an den Außengrenzen ihren Tod finden? Wer hat das Recht zu kommen und zu bleiben? Inwiefern hält Europa zusammen während dieses historischen Wendepunkts? Stepping Forward zeigt verschiedene Perspektiven und Herangehensweisen sich dem Thema Migration zu nähern und folgert, dass die Asylpolitik in Europa neu zu bedenken ist.

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SONDERVORSTELLUNG MIT REGISSEURIN ULRIKE KÜBLER
PUBLIKUMSGESPRÄCH IM ANSCHLUSS
MI 05.10.2016 // 20.15

STEPPING FORWARD

VON ULRIKE KÜBLER, CASJEN ENNEN // DE 2015 // 54 MIN.

TICKETS

“Das Herzstück meines Projekts bildet der Dokumentarfilm Stepping Forward, ein Film über das Ankommen und Zusammenleben afrikanischer Asylbewerber auf der Mittelmeerinsel Malta. Die im Film portraitierten Menschen leben seit vielen Jahren auf der Insel, führen jedoch ein Leben am Rand der Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die zwar bereit ist Flüchtenden die Tür zu öffnen, keinesfalls aber bereit dazu ist sie wirklich in der Mitte ankommen zu lassen. Ich habe viele Jahre auf Malta gelebt und die Dreharbeiten zum Film entstanden 2012, ein Jahr in dem viele Tausende die Insel erreichten. Oft habe ich gedacht: „in Deutschland würde das nicht passieren. Nein, in Deutschland würden die Leute nicht so fremdenfeindlich reagieren.“ Doch ich wurde eines besseren belehrt. Heute ist die Situation in Deutschland angekommen – das, was sich jahrelang am Rand Europas abgespielt hat, ist nun bei uns und ich bin nahezu schockiert welche rechtspopulistischen Tendenzen freigesetzt wurden.
Der Film hatte im Dezember Premiere und wurde seither in Malta, Dänemark, Stuttgart und Freiburg gezeigt. Nach den Vorstellungen wurde ich oft von Pädagogen und Lehrern angesprochen, die mich fragten, ob sie diesen Film ihren Schülern zeigen könnten.”

eine initiative von Bürgerstiftung Lebensraum Aachen
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON: ENGAGEMENT GLOBAL GGMBH / KINO GLOBAL

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VOR 80 JAHREN: DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG 1936 – 1939

Mit dem Putsch General Francos am 17. Juli 1936 gegen die rechtmäßige spanische Regierung begann der Spanische Bürgerkrieg. Unterstützt wurden die Putschisten durch eine faschistische Allianz mit Deutschland und Italien. Der gewählten Regierung wurde internationale Solidarität zuteil: Auf Seiten der Republik kämpften etwa 59.000 Freiwillige, vor allem aus den europäischen Ländern und Nordamerika, in den Internationalen Brigaden. Die Niederlage der republikanischen Truppen mündete 1939 in eine jahrzehntelange rechtsgerichtete Diktatur, die erst nach Francos Tod 1975 ihr Ende fand. Die Diktatur forderte neueren Schätzungen zufolge 150.000 bis 200.000 Opfer. Zahlreiche ehemalige Interbrigadisten und auch politisch missliebige Spanier wurden nach 1939 in deutsche
Konzentrationslager verschleppt; viele wurden dort ermordet.
Während die Ursachen des Krieges vor allem im innerspanischen Konflikten zu suchen sind, wurden Verlauf und Ausgang – am Vorabend des Zweiten Weltkrieges – entscheidend vom Verhalten der europäischen Großmächte beeinflusst. Nach dem Ende der Diktatur Francos setzte eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Bürgerkrieg und der Diktatur erst in den 1990er Jahren ein.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert:

  • wichtige Aspekte dieses Vorspiels des Zweiten Weltkriegs,
  • den Kampf der Internationalen Brigaden gegen die Diktatur und für die Republik,
  • die deutsche Mitverantwortung für die Diktatur Francos,
  • Biographien von Menschen aus Aachen und Umgebung, die ihren Kampf gegen den
    Faschismus in Spanien fortsetzten und
  • die aktuelle Auseinandersetzung in Spanien mit der Zeit des Bürgerkriegs und der
    Diktatur.
Planung und Durchführung der Reihe:
Volkshochschule Aachen und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen Aachen (VVN-BdA) // Kinovorstellungen (Aachen) in Kooperation mit Apollo Kino & Bar
 …………….

MI 05.10.2016 // 20.15
BRIGADISTAS // TICKETS

DOKUMENTARFILM VON DANIEL BURKHOLZ // DE/2007 // 45 MIN. // OMDTU

„Brigadistas“ ist ein Roadmovie der europäischen Widerstandsbewegung gegen den Faschismus im spanischen Bürgerkrieg und im 2. Weltkrieg. Eindrucksvoll und bewegend berichten die Brigadistas von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Dadurch wird deutlich, was zehntausende von Menschen aus aller Welt dazu bewegt hat, nach Spanien zu kommen, um dort freiwillig ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Doch die Brigadistas bleiben nicht an diesem Punkt stehen. Mit erstaunlicher Weitsicht blicken sie nach vorn und beziehen auch in den heutigen politischen Auseinandersetzungen Position.

DI 22.11.2016 // 20.15
NO PASARAN

DOKUMENTARFILM VON DANIEL BURKHOLZ // DE/2014 // 73 MIN. // OMDTU

Auf einer Reise quer durch Europa, zu den letzten ZeitzeugInnen, die im Spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben, macht sich NO PASARAN auf die Suche nach Antworten. Im Zentrum dieses multinationalen  Dokumentarfilms stehen die Lebenswege und persönlichen Schicksale von Gerhard Hoffmann (Österreich), Rosario Sanchez Mora (Spanien), Herman Scheerboom (Niederlande), Kurt Julius Goldstein (Deutschland), der Brüder Joseph und Vincent Almudever (Frankreich) und von Giovanni Pesce und seiner Frau Onorina Brambilla Pesce (Italien). Als sie sich als Freiwillige gemeldet haben, waren sie in der Mehrzahl noch Jugendliche. Doch keiner von ihnen hatte damit gerechnet, erst nach einer oft 10-jährigen Odyssee über die Schlachtfelder Europas und durch Konzentrations- oder Vernichtungslager nach Hause zurückzukehren.Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen ohne Pathos, aber eindrucksvoll und bewegend, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Sie berichten aus der Perspektive von Menschen, die in den Strudel epochaler Ereignisse, für deren Anlässe und Bedingungen sie nicht verantwortlich waren, hineingezogen wurden.

Das Gesamtprogramm der Themenreihe finden Sie hier

Jonathan – Kinotour mit Regisseur und Hauptdarsteller

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SA 08.10.2016 // 15.00
JONATHAN // KINOTOUR

von piotr j. lewandowksi // DE 2016 // 99 MIN. // FSK: 12

zu gast: regisseur piotr j. lewandowski & hauptdarsteller jannis niewöhner

TICKETS

JONATHAN erzählt in kraftvollen Bildern die dramatische Geschichte einer Familie, deren streng gehütetes Geheimnis nach und nach an eine Oberfläche aus Schweigen und Vergessen drängt. Das Drehbuch zu JONATHAN von Regisseur und Autor Piotr J. Lewandowski wurde mit dem Hessischen Filmpreis 2013 als „Bestes Drehbuch“ und dem Emdener Drehbuchpreis 2014 ausgezeichnet und war für den Thomas Strittmatter Preis 2014 nominiert. Piotr J. Lewandowski erregte bereits mit dem mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm FLIEGEN (2009), in dem Sandra Hüller und Jacob Matschenz brillierten, Aufsehen. Für GÖTTER WIE WIR gewann er 2013 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Beste Comedy” und erhielt eine Grimme-Preis-Nominierung.

In der Rolle des sensiblen Jonathan, der versucht seine Welt zusammenzuhalten, ist Jannis Niewöhner (RUBINROT, SAPHIRBLAU, OSTWIND 2) zu sehen. Seinen Vater Burghardt spielt André M. Hennicke (VICTORIA, ANTIKÖRPER). Pflegerin Anka wird von Julia Koschitz (HIN UND WEG, GESPENSTERJÄGER) gespielt. Burghardts Jugendfreund Ron ist mit Thomas Sarbacher (ZOE UND JULIE, DIE WELLE) besetzt und die Rolle von Burghardts Schwester Martha spielt Barbara Auer (DAS WOCHENENDE, DAS ENDE EINER NACHT). In einer weiteren Rolle ist Max Mauff (VICTORIA, DIE WELLE) als bester Freund von Jonathan zu sehen.

KINO IM DIALOG / PREVIEW: SCHWESTER WEISS

Martha und Helene Weiß – die Eine strenggläubige Ordensschwester in einem schwäbischen Kloster, die Andere überzeugte Atheistin und Mutter. Zwei ungleiche Schwestern, die sich fast nur noch streiten. Vor allem Marthas Glaube ist für die jüngere und wildere Helene immer wieder ein rotes Tuch. Doch dann verunglückt Helene mit Tochter und Ehemann bei einem Autounfall. Als sie jedoch im Krankenhaus aufwacht und erfährt, dass Mann und Kind tot sind, empfindet sie keine Trauer. Sie leidet an retrograder Amnesie. Heißt, sie kann sich beispielsweise noch an Pippi Langstrumpf erinnern, aber nicht mehr an ihre eigene Familie. Jetzt ist es ausgerechnet Martha, die sie zu sich ins Kloster holt und ihr Halt gibt. Doch kann sie dieser fremden Person wirklich vertrauen?
„Schwester Weiß“ ist nach seinem preisgekrönten Kinodebüt „Sascha“ der zweite Langfilm von Dennis Todorović. Eine warmherzige Tragikomödie in schwäbischer Mundart über Tod, Glaubenszweifel und Vertrauen. Als ungleiche Schwestern brillieren in den Hauptrollen Željka Preksavec (Martha) und Lisa Martinek (Helene). In weiteren Rollen sind unter anderem Beatrice Richter, Sabine Hahn, Anna Ottmann, Nele Swanton, Barbara Wittmann, Hyun Wanner und als Gast Tim Bergmann zu sehen.

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MI 12.10.2016 // 20.15
SCHWESTER WEISS // KINO IM DIALOG / PREVIEW

VON DENNIS TODOROVIC // DE 2015 // 97 MIN.
ZU GAST REGISSEUR DENNIS TODOROVIC & HAUPTDARSTELLERIN ŽELJKA PREKSAVEC
TICKETS

NRW-FILMFESTIVAL DER FANPROJEKTE

ayakVom 17.10. bis zum 27.10.2016 findet an 11 Tagen das erste NRW-Filmfestival der Fanprojekte statt. Die 15 nordrhein-westfälischen Fanprojekte bieten Dokumentar- und Spielfilme, die sich um Fußball, Fans, Spieler und Vereine drehen.
Das Fanprojekt Aachen beteiligt sich mit zwei Filmvorführungen Ayaktakımı am 17.10.2016 im und Kooperation mit dem Apollo Kino & Bar und einem zweiten „ Film über Alemannia Aachen“ im Tivoli.
Angelehnt an das 11mm-Festival in Berlin sprechen die ausgewählten Filme in erster Linie Fußballfans und die Fanszenen an. Aber natürlich freuen wir uns über jeden, der sich für das Angebot interessiert. Initiiert wird das Festival von der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekt NRW e.V.
Diese ist eine unabhängige Fachorganisation zur Förderung von Sozialarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Fußballfans auf nordrhein-westfälischer Landesebene und stellt ein Forum für die Zusammenarbeit, den Informationsaustausch und die fachliche Meinungsbildung ihrer Mitglieder dar.
Sie vertritt die gemeinsamen Interessen der Vereinsmitglieder und beteiligt sich an der sozial-, jugend- sowie fachpolitischen Diskussion über die soziale Arbeit für und mit jungen Fußballfans.
So ist auch das Fanprojekt Aachen eine sozialpädagogische Einrichtungen. Hauptaufgabengebiete sind die Förderung einer positiven Fankultur, Gewaltprävention, Demokratiestärkung, Hilfestellung für meist jugendliche Fans in Problemlagen, die Kommunikation zwischen den am Fußball beteiligten Parteien (u.a. Fans, Vereine, Polizei und Ordnungsdienst) herzustellen und zu moderieren. Das Fanprojekt Aachen besteht es seit 2008. Träger ist die AWO Aachen-Stadt e.V.

MO 17.10.2016 // 19.00 & 20.30
AYAKTAKIMI // NRW-FILMFESTIVAL DER FANPROJEKTE

VON NAZ GÜNDOĞDU UND FRIEDEMANN PITSCHAK // DE, TR 2015 // 64 MIN.

Ayaktakımı ist ein Dokumentarfilm über die türkische Fankultur. Eine Fankultur, zwischen industriellen Fußball und staatlicher Repression. Aktuell protestieren die Fans gegen Passolig, das personalisierte E-Ticket. Mit Çarşı steht eine Fangruppe sogar wegen ”versuchten Umsturz des Staates” vor Gericht. Ayaktakımı nimmt uns mit auf eine Reise zu den türkischen Tribünen von Istanbul bis Diyarbakır.

Naz Gündoğdu (25) aus Istanbul, studiert seit 2011 Film & Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Mit ayaktakımı startete sie 2015 ihr erstes eigenes (Uni-) Filmprojekt. Neben der Sehnsucht nach ihrer Heimatstadt Istanbul, war dafür auch ihre Liebe zum Fußball ausschlaggebend. Die wurde ihr im Krankenhaus gegenüber dem alten Ali-Sami-Yen-Stadion wohl in die Wiege gelegt.

Im Gegensatz zu Naz stammt Friedemann Pitschak (26) aus Nürnberg nicht aus dem Filmbereich. Die Idee zu ayaktakımı entwickelten Naz und er gemeinsam im Frühjahr 2015, aus beidseitigen Interesse an der türkischen Fußballkultur. Vor ayaktakımı war Friedemann Redakteur des Fußball- und Fankulturmagazins Kurvenfunk bei Radio Z in Nürnberg.

Ayaktakımı wurde als Crowdfunding-Projekt “Geisterspiel/boş tribünler” via startnext.de finanziert.

QUEERFILMNACHT

Die queerfilmnacht ist eine neue monatliche Filmreihe, in der ab September 2016 in ganz Deutschland die besten Filme des aktuellen queeren Weltkinos präsentiert werden. Preisgekrönte Festivalhits, Publikumslieblinge und heiß gehandelte Geheimtipps, die alle eins gemeinsam haben: Sie hinterfragen den heterosexuell dominierten Mainstream und zeigen die Träume, Sehnsüchte und Lebenswirklichkeiten von Menschen, die anders fühlen und lieben.

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten (Bisexualität, Transgender, Intersexualität, …) thematisieren.

Durch diese Zusammenlegung und Fokussierung ist es möglich, ein qualitativ noch dichteres Programm zu bieten und zudem neben unserem bisherigen Filmnächte-Stammpublikum neue, explizit queer-affine Zielgruppen zu erschließen.

21.OKTOBER 2016 // 22.15
THÉO & HUGO

VON OLIVIER DUCASTEL & JACQUES MARTINEAU // FR 2016 // 97 MINUTEN // FRANZ. OF MIT DT. UT
Paris am frühen Morgen: In einem Sexclub finden die Körper von Théo und Hugo zueinander.
Nach einer furiosen und überaus expliziten Eröffnungssequenz folgt die Kamera den beiden in Echtzeit durch ein fast menschenleeres Paris. Bis ein Detail die wilde Romantik zwischen Théo und Hugo durcheinanderwirbelt …
Eine Liebesgeschichte unter besonderen Umständen. THÉO & HUGO war einer der Überraschungserfolge auf der diesjährigen Berlinale, wo er mit dem Teddy-Publikumspreis ausgezeichnet wurde.

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18. NOVEMBER 2016 // 22.15

BARASH

VON MICHAL VINIK // IL 2015 // 85 MINUTEN // HEBR. OF MIT DT. UT
Die 17-jährige Naama Barash lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Tel Aviv. Eines Tages taucht Dana in der Schule auf: blond, wunderschön und wilder als alle anderen. Sie ist die erste, die Naama küssen darf, und nimmt sie mit zu den verbotenen Partys. Währenddessen gibt es Gerüchte, dass Naamas Schwester Liora mit einem Araber zusammen sei… Wen und wie die Barash-Schwestern lieben, stellt ihre Familie auf eine harte Probe.
Ein Film über erster Liebe, die Suche nach dem eigenen Ich und die Frage, wie frei man als junge Frau im heutigen Israel leben kann. Für sein vielschichtiges Drehbuch und seine hinreißende Nachwuchsdarstellerinnen wurde Barash auf dem Internationalen Filmfestival Haifa mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.

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16. DEZEMBER 2016 // 22.15

DEPARTURE

VON ANDREW STEGGALL // UK/FR 2015 // 109 MINUTEN // ENGL. & FRANZ. OF MIT DT. UT
Spätsommer in Südfrankreich. Die Engländerin Beatrice und ihr 15-Jähriger Sohn Elliot bereiten den Verkauf ihres Ferienhauses vor. Während die Mutter mit dem Ende ihrer Ehe ringt, zieht der frühreife Elliot durch die Wälder, liest Proust und schreibt seine Gedanken in ein Notizbuch. Als er den hübschen Clément beim Baden im See entdeckt, findet er plötzlich Worte für seine Sehnsucht. Trotz sprachlicher Barrieren freunden sich die beiden an. Doch Clément, ein Junge von wilder Traurigkeit, weckt nicht nur Elliots Begehren.
Andrew Steggalls erzählt in seinem märchenhaften Regiedebüt von einem Sommer des Abschieds, mit dem eine Kindheit zu Ende geht und die Illusion einer heilen bürgerlichen Familie zerbricht.

KINO IM DIALOG / PREVIEW: WEISSE RITTER

Episode 8 des Kölner Westend-Zyklus:
Die beiden langzeitarbeitslosen Freunde Mike (Markus Mischkowski) und Alfred (Kai Maria Steinkühler) werden von ihrem alten Kumpel Rasto (Jens Claßen) als Mitarbeiter seines neuen Kurierdienstes rekrutiert und sollen wichtige Unterlagen “diskret” nach Luxemburg bringen. Als Rasto jedoch, gecoacht von einer charmanten Consulterin (Claudia Basrawi), neue Methoden der Personalführung und Mitarbeitermotivation einführt und Alfred sich in die eigenwillige Tramperin Anja (Steffi Gosejohann) verliebt, gerät das Pilotprojekt schnell zu einem unwägbaren Unterfangen

- Ein Abenteuer mit postmodernen Prekariern in frühmittelalterlichen Beschäftigungsverhältnissen -

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Diese melancholischen, abstrakt-schönen Westendfilme sind nie bloß Satire, sie sind vielmehr tragikomische Filmpoeme über die condition humaine in den trostlosen Zeiten von hohler Kommunikation, überbewerteter Transparenz und totaler Verfügbarkeit. Sie lassen aber hoffen, dass die alten Mythen und Werte von Freundschaft, Liebe, Handwerk und Wagemut im wasteland des Kölner Stadtrands überleben. HANS SCHIFFERLE: »Cine-Desperados vom Rhein – Die Kölner Gruppe und ihr gelebtes Kino«

DI 18.10.2016 // 20.15
WEISSE RITTER // KINO IM DIALOG / PREVIEW

VON MARKUS MISCHKOWSKI UND KAI MARIA STEINKÜHLER // D 2015 // 81 MIN.
ZU GAST REGISSEURE MARKUS MISCHKOWSKI, ALFRED KAI MARIA STEINKÜHLER & DARSTELLERIN STEFFI GOSEJOHANN

PRESSE
AZ vom Mittwoch, 06.08.2014
GZ vom Freitag, 18.07.2014

FILMVORFÜHRUNG IM RAHMEN DER PROJEKTWOCHE IT’S YOUROPE

Projektwoche IT´S YOUROPE // 24. – 28.10.2016
Neben der Filmvorführung im Apollo Kino & Bar bieten der AstA der FH Aachen sowie EUROPE DIRECT im Rahmen der Projektwoche “It´s Yourope” Exkurisonen, ein Diskussionscafe über die Zukunft Europas und eine Infoveranstaltungen über Karrieremöglichkeiten in EU Institutionen an.

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DI 25.10.2016 // 20.15
L’AUBERGE ESPAGNOLE – BARCELONA FÜR EIN JAHR
(ORIGINAL MIT DT. UT)

VON: CÉDRIC KLAPISCH // FRANKREICH, SPANIEN 2002 // 121 MINUTEN // FSK: 6

Ein Film wie Ferien: Der französische Regisseur Cédric Klapisch (… UND JEDER SUCHT SEIN KÄTZCHEN) schickt einen Pariser Wirtschaftsstudenten für ein Jahr in eine gesamteuropäische und multilinguale Wohngemeinschaft nach Barcelona. Zwischen Feiern, Streiten, Lieben – und Studieren lernen die Bewohner von Klapischs Zweckkommune vor allem Eins: was sie vom Leben erwarten.
L’AUBERGE ESPAGNOLE ist eine vergnüglich-entspannte Komödie mit unwiderstehlich mediterranem Charme, zu deren erfrischendem Ensemble neben Frankreichs Jungstars Romain Duris (GADJO DILO), Audrey Tautou (DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE) und Judith Godrèche (DER MANN MIT DER EISERNEN MASKE) auch Deutschlands Nachwuchs-Talent Barnaby Metschurat (ANATOMIE 2) gehört, und die in Klapischs Heimatland über drei Millionen begeisterte Zuschauer in die Kinos lockte.

Xavier (Romain Duris), 25-jähriger Wirtschafts-Student aus Paris, landet nach tränenreichem Abschied von Dauerfreundin Martine (Audrey Tautou) in der sommerlichen Metropole Barcelona, um hier dank europäischem Austausch-Programm Erasmus sein letztes Studienjahr zu absolvieren – und Spanisch zu lernen. Was gar nicht so einfach ist, wo doch die Mitbewohner seiner neuen, buntgemischten, gesamteuropäischen WG aus Italien, England, Dänemark, Belgien, Deutschland und Andalusien kommen. Sie alle verfolgen das gleiche Ziel: feiern, leben, lieben – ach ja, und studieren.
Von der mediterranen Sonne aufgetaut, lässt sich der sonst so kühle Xavier von seiner lesbischen Kommilitonin Isabelle (Cécile de France) Verführungstricks beibringen, um sie sogleich an der schüchternen Anne Sophie (Judith Godrèche) zu testen. Und das, obwohl diese mit seinem neuen Bekannten Jean-Michel (Xavier de Guillebon) verheiratet ist. Und auch sonst bietet ihm Barcelona jede Menge Ablenkung vom eigentlichen Studium. Als er schließlich die Heimreise antreten muss, stellt Xavier schlagartig fest, wie sehr sich seine Prioritäten und die eigenen Lebenspläne verändert haben. Wie soll seine Zukunft nun aussehen?

THEMENABEND / DOUBLE-FEATURE: WIE DIE ANDEREN & HEIMWeh

Psychische Erkrankungen sind in unserer leistungsorientierten Gesellschaft immer noch ein Tabu. Scham und Schuld belasten die Betroffenen und ihre Angehörigen.
Besonders hart trifft es Kinder und Jugendliche.
Studien belegen, dass 20 Prozent der jungen Menschen psychische Auffälligkeiten zeigen, 10 Prozent zeigen psychische Störungen mit Krankheitswert.
Fachleute prognostizieren für die nahe Zukunft einen erheblichen Anstieg der Erkrankungen.
Die Folgen für unsere Gesellschaft sind immens. Aufklärung tut not.
Denn nur wenn dieses Problem nicht unter den Teppich gekehrt wird, kann dem unendlichen Leid der Betroffenen abgeholfen werden.

Im Double-Feature WIE DIE ANDEREN und HEIMWeh werden in unterschiedlicher Perspektive zwei Hilfeinstitutionen vorgestellt.

„Der Kinodokumentarfilm „Wie die anderen“ setzt diffusen Psychiatrieängsten einen präzisen Beobachterblick entgegen. Über eineinhalb Jahre hat Regisseur Constantin Wulff den Alltag der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie im niederösterreichischen Landesklinikum in Tulln verfolgt. Sein unsentimental einfühlender Film zeigt institutionelle Arbeit als permanenten Balanceakt: zwischen Behutsamkeit und Druck, Routine und emotionaler Involviertheit, Regelwerk und Improvisation. Wie wir kann auch das Abteilungspersonal die Kinder und Jugendlichen nur ein kurzes Stück begleiten, bevor sie wieder in ihren Alltag zurückkehren.“
Aber was wird aus den Jugendlichen nach dem Klinikaufenthalt?
heimwehDieses Defizit erkannte die Diplom Psychologin Esther Flemming schon vor fünfzehn Jahren und konzipierte eine Wohngruppe für gefährdete Mädchen – eine Option für das Leben danach.
Die Aachener Institution WABe Akazia gGmbH unterstützt Mädchen und junge Frauen bei der Rückkehr in ihren Alltag. Die WABe Akazia Wohngruppen für Mädchen bieten einen Schutzraum an der Schnittstelle zur Normalität und Unterstützung zu einer individuell gelingenden selbstbestimmten Lebensführung.
Im Filmprojekt “HEIMWeh. Von einer, die auszog das Fürchten zu lernen” sind acht Mädchen und die Sozialpädagogin Susanne Batteux aus den WABe-Wohngruppen in das Genre des Horrorfilms eingetaucht. Mit Unterstützung der Filmemacher Michael Chauvistré und Miriam Pucitta sind sie den Weg von der Ideenfindung über die schauspielerische Gestaltung bis zur Begleitung von Endschnitt und Vertonung gegangen. An der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen Ängste, die mit der psychischen und physischen Metamorphose einhergehen: Angst vor Blamage, vor Sexualität, Furcht vor Kontrollverlust und mangelnder Anerkennung. Das Medium des Schauspiels bietet seinen eigenen Potential Space, die Mechanismen von Angst besser zu verstehen. Wie Märchen bieten Horrorfilme Jugendlichen eine Möglichkeit, sich mit Ängsten und Problemen auseinanderzusetzen und eine eigene Identität auszuprägen.

MO 31.10.2016 // 20.15
HEIMWEH. VON EINER, DIE AUSZOG, DAS FÜRCHTEN ZU LERNEN
WIE DIE ANDEREN

VON CONSTANTIN WULFF // AT 2015 // 100 MIN. // FSK: 12
…………………….
„HEIMWEh. Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ ist ein „Movies in Motion“ – Projekt des Bundesverband Jugend und Film im Rahmen von „Kultur macht stark“ – Bündnisse für Bildung mit WABe Akazia gGmbH Internationales Zeitungsmuseum Stadt Aachen Zäsko Katholische Hochschule NRW Aachen.

KINO IM DIALOG // KINO GLOBAL MIT TERRE DES HOMMES

Im Rahmen des seit fünf Jahren etablierten Fromats KINO IM DIALOG präsentieren das Apollo Kino&Bar und terre des hommes Aachen in einer losen Form Filme die Menschen mit entwicklungspolitischen Themen bekannt machen. In diesem Rahmen werden zusätzlich themenspezifisch Referenten und weitere Organisationen eingeladen um das kulturelle Angebote mit entwicklungspolitischem Fachwissen zu ergänzen. Das Projekt möchte wie auch schon im Ausgangsformat KINO IM DIALOG einen Diskurs verankern. Sein Ziel sind engagierte Diskussionen, die dem Publikum eine Meinungsbildung und neue Einsichten ermöglichen.

 

reise

13.12.2016 // 20.00 // DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE

VON EDGAR HAGEN // CH 2013 // 104 MIN.
„Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ ist ein Dokumentarfilm über unsere „Strahlende Hinterlassenschaft“: den Atommüll. Weltweit sitzen wir bereits auf 350.000 Tonnen und jährlich kommen weitere 10.000 Tonnen hinzu. Doch bislang gibt es keine Lösung für die sichere Endlagerung. Wohin also mit unserem lebensgefährlichen Abfall?
Regisseur Edgar Hagen dokumentiert das Dilemma Endlagersuche in seiner ganzen Tragweite. Er besucht im Film alle nennenswerten Atommüll-Endlager-Projekte und lässt die Experten dazu referieren. Seine Reise führt ihn von den gescheiterten Versuchen in den USA, Deutschland und anderen Ländern bis in die Wüste Gobi. Ein wichtiger Film zur aktuellen Debatte. Denn alle 14 EU-Länder, die Kernkraftwerke betreiben, sollen jetzt konkrete Pläne für die Entsorgung vorlegen und auch in Deutschland geht eine Kommission erneut auf die Suche.

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NACH DER SHOWTIME IST VOR DER SHOWTIME

mehr in Kürze …

 

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JONATHAN
CINEFETE17
Kino on Demand - Aachen
APOLLO KINO&BAR
PONTSTRASSE 141-149
52062 AACHEN
FON: 0241 900 84 84

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