ALTAITUDE

Im mittelasiatischen Hochgebirge Altai ist alles größer und geräumiger hat Regisseur Dominique Snyers entdeckt. Diese Erfahrung in der Bergkette an der Grenze zwischen Russland, China und der Mongolei möchte er teilen, vor allem mit einem jungen Publikum. Seiner Meinung nach kann Outdoor-Sport das perfekte Pendant für die virtuelle Welt sein, in der sich junge Menschen heute bewegen. Damit meint er keine verrückten Extremsportarten, bei der man sich selbst herausfordert, sondern eine Aktivität, bei der sie sich der Stille und dem Rhythmus ihrer Schritte oder dem Klang von Schnee unter den Skiern öffnen. Auf diese Weise entdecken sie, wer sie wirklich sind.

Snyers ist mit dem 30 Jahre jüngeren Damian unterwegs. Auf seinem Trip faszinieren ihn immer wieder die grenzenlosen weißen Ebenen. „Wenn Sie denken, dass Sie eine Stunde verbringen, werden es zwei Stunden sein.“ Russische Vans und baktrische Kamele bringen die Belgier zu einem Platz, wo sie eine Jurte bauen, ein mit Filzdecken belegten Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien. Schnell überbrücken sie ihre Altersunterschiede und schließen einen Pakt, dass sie gemeinsam allen Risiken trotzen werden. Zwei mongolische Nomaden begleiten sie, obwohl sie nur schwer miteinander kommunizieren können. Aber Worte sind im Altai eh überflüssig. 

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